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HEROISCH WIE DER MESSIAS
1. Aus seinem Reich hinter Wald, Fluss und Hügeln
stößt er hervor mit schlagenden Flügeln,
Legionen messerscharfer Reißzähne im Rachen;
sein stechender Pesthauch wird Feuer entfachen.
R: Knie dich hinein ins Drachenblut! Nur Mut! Nur Mut!
Reib purpurn deinen Körper ein, und unverwundbar wirst du sein!
2. Ihm stellt sich entgegen eine Lichtgestalt,
das Schwert in der Hand, und gebietet Halt,
Dionysos gleich das Haar schulterlang,
muskelbepackt, kraftvoll der Gang.
R: Knie dich hinein ins Drachenblut! Nur Mut! Nur Mut!
Reib purpurn deinen Körper ein, und unverwundbar wirst du sein!
3. In dramatischem Kampf bringt der tollkühne Recke
das schuppengepanzerte Untier zur Strecke.
Was raunen die Nornen ihm zu so gewinnend,
seine Schicksalsfäden spinnend?
R: Knie dich hinein ins Drachenblut! Nur Mut! Nur Mut!
Reib purpurn deinen Körper ein, und unverwundbar wirst du sein!
4. Durchs grausige Bad nicht zu bezwingen;
kein Pfeil oder Speer kann die Schutzschicht durchdringen.
Da bleibt auf dem Rücken ein Lindenblatt kleben,
belässt ihn verletzlich, kostet sein Leben.
R: Knie dich hinein ins Drachenblut! Nur Mut! Nur Mut!
Reib purpurn deinen Körper ein, und unverwundbar wirst du sein.
Doch bedenke, erst ein tragischer Tod in der Blütezeit
verleiht einem Heros Unsterblichkeit!

Text und Melodie: Karl Koch