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BEKENNTNISSE
1. Bewegen sich in Jerusalem auf gefährlichem Pflaster,
liegt auch Jesu Tod schon fünfzehn Jahre zurück,
denn Stephanus wurde hier gesteinigt und Jakobus enthauptet,
die Gemeinde oft verfolgt und unterdrückt.
2. Aber wo sonst sollten sie sich treffen, um den Zwiespalt zu lösen,
der die Gemüter seit geraumer Zeit bewegt?
Vor allem die, die zu den Pharisäern gehörten, beharren stur darauf,
dass man Jesu Botschaft allein zu den Juden trägt.
3. Doch Paulus, Barnabas und Petrus überzeugen konziliant,
zu verfahren, wie sie’s selber längst getan:
Auch Heiden wie die aus Antiochia, die sich nunmehr Christen nennen,
zu bekehren gehört bestimmt zum himmlischen Plan.
4. Schwärmen aus, nicht Vergöttlichung im Sinn,
sondern zu verbreiten das, was Jesus einst so menschlich gelehrt,
und zu taufen in seinem Namen ohne Unterschied, ohne Ansehen der Person
alle, die das Evangelium erachten für wert.
5. Noch wird nicht gestritten um die Leitung der Ökumene, die Lehrautorität,
das Glaubensbekenntnis, welcher Natur Jesus war.
Noch wird kein Kaiser als Richter angerufen und setzt durch die Trinität:
Gott, Christus, Heiliger Geist wesenseins immerdar.
Text und Melodie: Karl Koch